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6 Vorteile des Wissensaustauschs

Mitarbeitende in die Lage zu versetzen, ihr Wissen zu teilen, ist eine hervorragende Methode, ein Umfeld zu schaffen, in dem sie produktiver sein, ihre Leistung verbessern und effektiver arbeiten können. Und die Vorteile durch Wissenstransfer am Arbeitsplatz sind zahlreich.

Kasper Spiro
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Unabhängig davon, ob Mitarbeitende ihr eigenes Wissen und Best Practices austauschen oder anderen Fähigkeiten vermitteln und ob dieser Transfer in Workshops, beim Mittagessen oder im Rahmen von Präsentationen stattfindet – es gibt viele Gründe, warum der Austausch von Wissen von Bedeutung ist. Mit den richtigen Instrumenten und dem richtigen Management können Mitarbeitende ihr Wissen effektiv austauschen und das Fachwissen der anderen nutzen.

Die 6 Vorteile des Wissenstransfers am Arbeitsplatz

Der Wissensaustausch bietet Vorteile für die berufliche Entwicklung von Mitarbeitenden: Er ermöglicht es ihnen, bessere Leistungen zu erbringen und kann ihnen ein Gefühl der Zufriedenheit und der Zugehörigkeit geben. Der Transfer von Wissen am Arbeitsplatz bietet aber noch weitere Vorteile. Sie müssen beispielsweise weniger in Schulungen externer Anbieter oder in gebrauchsfertige Kurse investieren. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über weitere Vorteile.

1. Sie können dafür sorgen, dass Mitarbeitende die Best Practices ihrer Kolleg*innen anwenden

und müssen das Rad nicht neu erfinden. Tatsächlich ist Wissenstransfer das genaue Gegenteil. Denn wenn es optimale Arbeits- oder Problemlösungsmethoden gibt, sollten Mitarbeitende dabei bleiben.

Wenn sie ihr Erfahrungswissen teilen, können auch ihre Kolleg*innen diese Best Practices anwenden. Best Practices zu integrieren und Mitarbeitenden die Nutzung geteilten Wissens zu ermöglichen, spart viel Zeit und Geld.

2. Mitarbeitende können schneller bessere Entscheidungen treffen

Wenn die Arbeitskräfte eines Unternehmens ihr Wissen nicht aktiv oder wirksam teilen, können sie viel Zeit darin investieren, Antworten auf ihre Fragen zu finden. Sie hören sich vermutlich um, versuchen es mit Google, durchforsten E-Mails oder Slack usw.

Wenn sie ihr Wissen aber aktiv und effektiv miteinander teilen, können sie die Antworten schnell finden, verinnerlichen und bei ihrer Arbeit anwenden. Auf diese Weise können sie ihre Arbeit nicht nur effizienter erledigen, sondern auch schnellere und bessere Entscheidungen treffen.

3. Wissen und Fachkompetenz bleiben im Unternehmen

Der Wissensaustausch in einem Unternehmen hat noch weitere Vorteile. Das Wissen der Mitarbeitenden ist die wertvollste Ressource Ihres Unternehmens: Es soll nicht verloren gehen, wenn Arbeitskräfte einen anderen Berufsweg einschlagen oder den Arbeitgeber wechseln.

Wenn sie ihr Wissen jedoch teilen, bleibt es im Unternehmen. Und andere haben nach wie vor Zugang zu dem Wissen dieser Kolleg*innen in Form von Videos, Whitepapers, Intranet-Artikeln und mehr. Der Wissensaustausch stellt sicher, dass das Wissen von Mitarbeitenden im Unternehmen bleibt, selbst dann, wenn sie die Firma verlassen.

Erschließen Sie eine Kultur des Wissenstransfers

Erhalten Sie Tipps und Best Practices für die Implementierung einer Kultur des Wissensaustauschs in Ihre Lernstrategie, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

4. Wissenstransfer kann zu maßgeblichen Kosteneinsparungen beitragen

Wenn Sie das Wissen Ihrer Mitarbeitenden nutzen und sie dazu anregen, es zu erfassen und mit Kolleg*innen zu teilen, müssen Sie womöglich deutlich weniger in Schulungen von Drittanbietern oder in gebrauchsfertige Trainings investieren. Inhalte firmenintern zu erstellen, trägt zu Kosteneinsparungen bei.

Informieren Sie sich über die fünf größten Hürden beim Wissensaustausch, um Wissen effektiv zu teilen.

Einige Unternehmen sparen Hunderte oder sogar Tausende von Euro durch die Implementierung des firmeninternen Wissenstransfers. Dies gilt vor allem für jene, die Mitarbeiter-generiertes Lernen implementiert haben, denn sie lassen ihre Arbeitskräfte Kurse und Schulungen erstellen, die ihre Kolleg*innen nutzen können.

5. Mitarbeiter-generiertes Lernen: Lassen Sie Mitarbeitende ihr Wissen teilen

Wissen in Workshops, Meetings oder Brainstorming-Sitzungen zu teilen, bietet zahlreiche Vorteile. Gleiches gilt aber zum Beispiel nicht für Präsentationen – sie werden eher als eintönig empfunden. Erstellen Mitarbeitende mithilfe eines einfachen Authoring-Tools ihre eigenen Schulungen, können sie interaktive und effektive Ressourcen einbinden.

Sie können beispielsweise Best Practices, Produkt- oder Microlearning-Module, Quiz-Fragen und mehr hinzufügen. Solche abwechslungsreichen Inhalte sorgen für weitaus ansprechendere Schulungen und helfen Arbeitskräften, das Gelernte viel besser zu verinnerlichen und anzuwenden.

6. Es kann Mitarbeitenden ein Gefühl der Zufriedenheit und der Zugehörigkeit vermitteln

Einige Ihrer Mitarbeitenden sind vermutlich Expert*innen auf ihrem Gebiet, ohne es zu wissen. Sie zu bitten, ihr Wissen mit ihren Kolleg*innen zu teilen, könnte ein großes Kompliment für sie sein. Es könnte ihnen bewusst machen, was sie an Wissen zu bieten haben und ihnen ein Gefühl der Zufriedenheit und der Zugehörigkeit geben.

Vor allem, wenn Sie jene belohnen, die sich am Wissenstransfer beteiligen. Im Unternehmen als Expert*in zu gelten, schafft sowohl für Mitarbeitende als auch für ihre Kolleg*innen Lernanreize, was wiederum die Belegschaft und das Unternehmen stärkt.

Möchten Sie eine Kultur des Wissenstransfers einführen?

Sind Sie davon überzeugt, dass Ihr Unternehmen eine Kultur des Wissenstransfers implementieren sollte und möchten Sie wissen, wie Sie dies erreichen? Lesen Sie unseren zugehörigen Leitfaden und testen Sie Easygenerator 14 Tage lang kostenlos, um mit dem Erstellen von E-Learning-Kursen zu beginnen und Ihr Wissen am Arbeitsplatz ganz einfach zu teilen!

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Über den Autor

Kasper Spiro ist Co-Founder & Chief Learning Strategist von Easygenerator sowie ein anerkannter Vordenker in der Welt des E-Learning. Mit über 30 Jahren Erfahrung ist er ein häufig angefragter Hauptredner und bekannter Blogger in der E-Learning-Community.