Die Top 12 Features eines guten LMS

Ob Lernmanagementsysteme Neuland für Sie sind oder Sie Ihr aktuelles E-Learning-Tool lediglich erweitern möchten – es ist entscheidend, ein LMS mit den Funktionen zu wählen, die den einzigartigen Bedarf Ihres Unternehmens erfüllen. Wir haben eine Liste von 12 LMS-Funktionen zusammengestellt, die Sie bei Ihrer Suche im Auge behalten sollten.

Bei Alexandra Hemmer on Oct 19th

Bevor wir näher auf die Hauptfunktionen von Lernmanagementsystemen für E-Learning-Inhalte eingehen, lassen Sie uns definieren, was ein LMS ist und welchem Zweck es dient.

Kurz gesagt: Ein LMS ist ein digitales System, in dem Sie sämtliche E-Learning-Inhalte Ihres Unternehmens speichern, verwalten und Lernergebnisse nachverfolgen können. Daher kann ein LMS sowohl als zentraler Speicher für unternehmensrelevante Lerninhalte als auch als Tool zur Bereitstellung von Unternehmensschulungen genutzt werden.

Weitere Informationen zu LMS und ihrer Rolle im Bereich des E-Learning finden Sie in unserem kostenlosen LMS-Leitfaden.

Abgesehen von dieser grundlegenden Definition ist der Einsatzbereich Ihres LMS von den zugehörigen Funktionen abhängig, die beträchtlich variieren können. Und genau das decken wir heute ab. Nach der Lektüre dieses Artikels haben Sie eine klare Vorstellung von den verfügbaren Optionen und davon, welche LMS-Funktionen am besten für die Ziele Ihres Unternehmens geeignet sind.

LMS-Features

Ob Sie sich über die gängigen Funktionen von LMS informieren oder eine vorhandene Lösung aktualisieren möchten, nachstehend finden Sie eine Checkliste mit den 12 wichtigsten LMS-Features, die Sie im Auge behalten sollten:

  1. Inhaltsorganisation

    Ein LMS ist per Definition ein Tool, mit dem Sie Lerninhalte speichern und verwalten können. Bei der Auswahl eines LMS geht es aber um mehr als um die Erfüllung grundlegender Anforderungen. Es lohnt sich, ein LMS zu finden, in dem Ihre Inhalte sowohl für Autor*innen als auch für Lernende gut organisiert und einfach auffindbar sind. Lernende sollten beispielsweise in der Lage sein, die relevantesten Lerninhalte für ihren Beruf problemlos zu finden, ohne zuerst endlos durch die Inhalte anderer Teams scrollen zu müssen. Obwohl LMS traditionell keine Suchfunktionen haben, mit der Anwender*innen die benötigten Inhalte schnell finden können, haben mehr Anbieter damit begonnen, diese hinzuzufügen, um mit dem steigenden On-demand-Lerntrend Schritt zu halten. Ein LMS mit Suchfunktion kann zu einer besseren unternehmensweiten Abdeckung des modernen Lernbedarfs beitragen.

  2. Benutzerfreundliche Oberfläche

    Ergänzend zur Inhaltsorganisation sollte Ihr LMS auch benutzerfreundlich sein. Eine intuitive Benutzeroberfläche beschleunigt nicht nur das Durchsuchen und Identifizieren der benötigten Inhalte, sie bietet auch eine einladende, störungsfreie Lernerfahrung.

  3. Lernpfade

    Lernpfade sind ein weiteres Feature, dass zu LMS hinzugefügt wird, um mit dem Trend des On-demand-Lernens Schritt zu halten. Lernpfade sind eine Reihe miteinander verknüpfter Kurse, die Lernende abschließen können, um auf ein größeres Lernziel hinzuarbeiten. Da Lernziele nicht immer mit einem einzigen Kurs erreicht werden können, bieten Lernpfade einen durchdachten Lernweg mit Kursen und Inhalten. Noch wichtiger aber ist, dass sie eine personalisiertere Lernerfahrung bieten. Wenn Lernende genau wissen, welche Kurse sie abschließen müssen, um ein bestimmtes Lernziel zu erreichen, verbringen sie weniger Zeit mit der Datenbanksuche und können direkt auf ihre Lernziele hinarbeiten.

  4. Prüfung und Bewertung

    Lernen umfasst mehr als das Erstellen von Inhalten und das Teilen dieser Inhalte mit den Lernenden. Die Nachverfolgung des Lernfortschritts, die ordnungsgemäße Einschätzung des Lernbedarfs und das Teilen von Feedback sind ebenfalls entscheidend und helfen Lernenden, ihre Leistung zu verbessern. Prüfungsfunktionen wie ein digitales Quiz oder Tests können einen entscheidenden Unterschied machen, wenn es darum geht, den Wissenstand der Lernenden zu bestimmen und herauszufinden, welche zusätzliche Unterstützung sie womöglich benötigen. Bewertungsfunktionen ermöglichen es Ihnen auch, den Lernenden Feedback und somit ein Gefühl dafür zu geben, wie sattelfest sie in einem Thema sind.

  5. Feedback-System

    Feedback hilft aber nicht nur den Lernenden, sich zu verbessern, es kann auch zur Optimierung der Lernstrategie Ihres Unternehmens beitragen. Ein zweckbestimmter Bereich, in dem Lernende Kommentare zu ihrer Lernerfahrung hinterlassen können, kann Aufschluss über die Wirksamkeit Ihrer Kurse geben und darüber, ob sie die Bedürfnisse der Lernenden erfüllen. Sie können qualitatives Feedback nutzen, um die Qualität Ihrer Lerninhalte zu beurteilen und diese wie erforderlich zur Unterstützung der Lernstrategie Ihres Unternehmens anzupassen.

  6. Nachverfolgungs- und Berichtsfunktionen

    Detaillierte Funktionen zur Nachverfolgung der Lernerfolge sind eine weitere Möglichkeit, herauszufinden, wie Sie Ihre Inhalte optimieren können. Die meisten Lernmanagementsysteme umfassen datengestützte Lernberichte, anhand derer Sie identifizieren können, wer Ihre Kurse mit Erfolg bzw. nicht bestanden hat und sogar wie viele Versuche Lernende für die Beantwortung einer Frage benötigt haben. Diese Metriken können quantitative Einblicke in den Lernfortschritt bieten. Sie ermöglichen es Ihnen, Muster oder Wissenslücken zu identifizieren, die zur Verbesserung Ihrer Inhalte beitragen.

  7. Benutzerverwaltung

    Ihr LMS hat womöglich zahlreiche Teilnehmer*innen mit unterschiedlichen Rollen – von Autor*innen über Ausbilder*innen bis hin zu Lernenden. Daher ist es wichtig, ein intuitives Benutzerverwaltungstool zu verwenden, mit dem Sie ganz einfach neue Benutzer hinzufügen und diese nach ihren Rollen und spezifischen Zugriffsrechten organisieren können. Zum Beispiel könnten Sie L&D-Fachkräften mit langjähriger Erfahrung Administratorrechte für das System übertragen. Oder bestimmte Benutzer als Ausbilder*innen designieren und ihnen größeren Zugriff auf Kursverwaltungseinstellungen gewähren.

  8. Zertifizierung und Compliance

    Falls Ihr Unternehmen Compliance-Ziele erfüllen muss, vergewissern Sie sich, dass Ihr LMS über Funktionen verfügt, die eine einfache, unternehmensweite Bereitstellung von Compliance-Schulungen gewährleisten. Sie sollten darüber hinaus auf Zertifizierungsfunktionen achten, die Ihrem Unternehmen einen Compliance-Nachweis ermöglichen. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass ein LMS für die Implementierung verbindlicher Top-down-Schulungen wie Compliance- und Sicherheitstrainings besonders geeignet ist. Bei dieser Art von Themen werden Inhalte von der zentralen Trainingsabteilung des Unternehmens erstellt und unternehmensweit veröffentlicht, es ist also ein Top-down-Lernansatz. Aus unserer Sicht geht der E-Learning-Trend hin zu einem Bottom-up-Ansatz, den wir später eingehender betrachten.

  9. Datenmigration

    Wie schon gesagt, werden in einem LMS Inhalte und Unternehmensinformationen aller Art gespeichert. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, nach einer Funktion namens „Datenmigration“ Ausschau zu halten. Damit können Sie wichtige Daten, die Sie nicht verlieren möchten, problemlos bewahren. Dieses Feature kann besonders hilfreich sein, wenn Sie auf ein neues LMS umsteigen.

  10. Systemintegration

    Ein Lernmanagementsystem ist nicht das einzige wichtige Digitalsystem für die unternehmensübergreifende Erfüllung des Lernbedarfs. Daher ist ein LMS von Vorteil, dass sich einfach in andere Systeme in Ihrem Unternehmen wie Talentmanagement- oder HR-Systeme integrieren lässt. Einige LMS bieten auch Integrationen in gängige Videokonferenz-Tools wie WebEx oder GoToWebinar an.

  11. Unterstützung grundlegender Standards

    Sie sollten in der Lage sein, Ihre Lerninhalte in anerkannten Industriestandards zu speichern. SCORM und xAPI sind die gängigsten E-Learning-Standards. Aber Ihr LMS muss nicht nur E-Learning-Standards erfüllen, sondern auch mit dem Standard arbeiten, den Sie am häufigsten verwenden. Wenn Sie zum Beispiel Inhalte mit einem separaten Authoring-Tool erstellen, dass diese nur im xAPI-Format exportiert, müssen Sie sicherstellen, dass Ihr LMS auch xAPI handhabt – und nicht nur SCORM.

  12. Mobilgeräte-freundlich

    In unserem heutigen digital-orientierten Zeitalter, in dem immer mehr Menschen Smartphones und Tablets besitzen, ist es unerlässlich, Lerninhalte zu erstellen, auf die jederzeit und überall einfach zugegriffen werden kann – auch auf Mobilgeräten. Ein Mobilgeräte-responsives LMS kann Ihnen helfen, Ihre Lerninhalte für eine moderne, mobilbereite Belegschaft zu optimieren.

Wahl des richtigen Authoring-Tools

Unsere Expert*innen haben den ultimativen Leitfaden erstellt,

der Ihnen bei der Auswahl eines Authoring-Tools hilft,

das die Anforderungen Ihres Unternehmens erfüllt. 

Vielleicht benötigen Sie gar kein LMS

Je nach den Zielen Ihres Unternehmens benötigen Sie evtl. kein LMS. Sie dürfen nicht außer Acht lassen, dass das LMS ein komplexes digitales Tool ist dessen Verwendung oft zusätzliche Schulungen erfordert. Wie bereits gesagt, gibt es für gewöhnlich eine zentrale Abteilung mit L&D-Fachkräften, die dafür verantwortlich sind, dem restlichen Unternehmen Schulungsinhalte bereitzustellen.

Ziehen Sie ein anwenderfreundliches Authoring-Tool als zeitsparende Alternative in Betracht, das nicht an die Verfügbarkeit einer zentralen L&D-Abteilung gebunden ist und trotz allem die vorstehend genannten wichtigen LMS-Features umfasst. Unsere Lösung, Easygenerator, ist ein mitarbeiterfreundliches Authoring-Tool, mit dem jeder in Ihrem Unternehmen Fachwissen ganz einfach in Form von Informationshäppchen wie Microlearning-Kursen oder Ressourcen teilen kann. Auch wenn Sie kein(e) ausgebildete(r) Instruktionsdesigner*in sind, können Sie mit unserer intuitiven Benutzeroberfläche ansprechende Inhalte verfassen.

Und wenn Sie ein bestimmtes LMS bevorzugen, müssen Sie es nicht aufgeben. Mit Easygenerator können Sie Ihre Kurse im SCORM-Format exportieren und Inhalte weiterhin in Ihrem LMS speichern und nachverfolgen. Falls nicht, können Sie unsere detaillierten Dateneinblicke zur Nachverfolgung des Lernfortschritts nutzen, Wissenslücken identifizieren und Ihre Inhalte bei Bedarf problemlos anpassen.

Am wichtigsten aber ist, dass ein Tool wie Easygenerator einen Ansatz namens „Mitarbeiter-generiertes Lernen“ ermöglicht. Er versetzt Mitarbeitende, die Ihr Wissen teilen möchten, in die Lage, Lerninhalte in Eigenregie zu erstellen. Das stellt nicht nur Ressourcen im zentralen L&D-Team frei, sodass sich das Team auf andere, nicht delegierbare Aufgaben konzentrieren kann, es bedeutet auch, dass Lerninhalte von Subject-matter Experts selbst erstellt werden.

Diese Strategie beschleunigt den Wissensaustausch im Unternehmen und spart Zeit und Geld, das anderenfalls für Instruktionsdesigner*innen und externe Inhaltsanbieter investiert würde.

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Über die Autorin

Alexandra Hemmer war Werbetexterin bei Easygenerator. Sie stammt ursprünglich aus Singapur und schloss Ihre Hochschulausbildung in den USA ab, wo sie ihre Karriere in den Bereichen Content Marketing und Journalismus begann. Sie lebt gegenwärtig in den Niederlanden, wo sie ihre niederländisch-indonesischen Wurzeln pflegt.

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