Wie Keune Haircosmetics mit Easygenerator Schulungen auf 21 Sprachen ausgeweitet hat

Mit Nancy Simpson (Global Educator) und Jon Withrington (Global Customer & Capability Education Manager)

Auf einen Blick

Unternehmen

Keune Haircosmetics ist eine familiengeführte Haarpflegemarke, die Salons weltweit mit professionellen Produkten und Schulungen versorgt.

Hauptsitz

Soest, Niederlande

Branche

Beauty

Mitarbeitende

900

Genutzte Funktionen

Keune Haircosmetics, ein Familienunternehmen mit über hundertjähriger Geschichte, ist eine internationale Haarpflegemarke, die in mehr als 90 Ländern aktiv ist. Nancy Simpson, Global Educator bei Keune, spielt eine zentrale Rolle dabei, die Reichweite der Schulungen des Unternehmens auszubauen. Sie erstellt und verwaltet Schulungen für Friseur*innen, Salonbesitzer*innen und Vertriebspartner weltweit.

Jon Withrington, Global Customer and Capability Education Manager, verantwortet die übergreifende Bildungsstrategie. Gemeinsam sorgt ihr Team dafür, dass Schulungen über die Keune Online Academy, die preisgekrönte E-Learning-Plattform des Unternehmens, Haarprofis in mehr als 70 Ländern erreichen.

Wichtigste Ergebnisse

  • Schulungen innerhalb eines Jahres von 5 auf 21 Sprachen ausgeweitet
  • 16 neue Sprachen ins Schulungsangebot aufgenommen
  • Fast 500 Schulungsmodule im ersten Jahr erstellt
  • Schulungen komplett intern lokalisiert – ohne externe Übersetzungsplattformen
  • Heute in über 70 Ländern aktiv, mit mehr als 13.700 Nutzer*innen auf der Plattform

Globale Schulungen in vielen Sprachen unterstützen

Herausforderungen

  • Komplexer und langsamer Lokalisierungsprozess mit XLIFF-Dateien
  • Starke Abhängigkeit von externen Übersetzungsplattformen
  • Hohes Risiko von Formatierungsfehlern nach dem erneuten Import der Dateien
  • Lange Veröffentlichungszeiten von oft mehreren Wochen

Vor Easygenerator war die Lokalisierung von E-Learning-Kursen für das Schulungsteam von Keune ein komplexer Prozess. Das Team erstellte Lerninhalte in XLIFF-Dateien und schickte sie an eine externe Übersetzungsplattform, wo jeder Satz einzeln übersetzt wurde.

Nach jeder Übersetzung mussten die Dateien wieder in den Kurs importiert, auf Fehler geprüft und in der Formatierung angepasst werden – oft mehrmals, bis alles stimmte. Bis Inhalte veröffentlicht werden konnten, vergingen in der Regel Wochen.

Nancy erinnert sich, dass das sehr ineffizient war und jede Übersetzung ein ständiges Hin und Her bedeutete.

Mehrsprachige Schulungen intern erstellen

Keune hat sich für Easygenerator entschieden, um Kurserstellung und Übersetzung zu vereinfachen. Dank der benutzerfreundlichen Oberfläche kann Nancy schnell Kurse erstellen, während EasyTranslate die Lokalisierung von Inhalten einfacher und effizienter macht.

Heute teilt Keune Lerninhalte mit Easygenerator in 21 Sprachen. Um die Genauigkeit sicherzustellen, prüfen 20 Muttersprachler*innen aus dem globalen Partnernetzwerk von Keune die Übersetzungen – eine Person pro Sprache. Sie können sich ganz einfach als Co-Autor*innen anmelden, die Inhalte bearbeiten und den lokalisierten Kurs direkt auf der Plattform mit ihren Teams teilen.

Dieser Prüfschritt ist wichtig. Jon erklärt, dass Übersetzungstools allein für eine Marke wie Keune nicht ausreichen. „In unserer Branche gibt es sehr viel Fachjargon. Man würde also nie einfach ein Übersetzungstool verwenden und das Ergebnis so stehen lassen. Es muss immer von einem Profi geprüft werden – und nicht einmal von einem Übersetzer. Es muss wirklich jemand sein, der übersetzen kann, aber auch aus der Branche kommt, damit er die Inhalte wirklich auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zuschneiden kann.“

„In unserem ersten Jahr mit Easygenerator haben wir unsere Schulungen von 5 auf 21 Sprachen ausgeweitet.“
Nancy Simpson
Nancy Simpson Global Educator
Nancy Simpson

Ergebnisse der schnelleren mehrsprachigen Kurserstellung

Im ersten Jahr mit Easygenerator hat Keune fast 500 Schulungsmodule erstellt, die das gesamte Spektrum seiner Produktlinien abdecken. Das Schulungsangebot wurde von 5 auf 21 Sprachen ausgeweitet. Heute können sich Friseur*innen, Salonbesitzer*innen und Vertriebspartner weltweit über die Produkte und Techniken von Keune auf dem Laufenden halten.

Laut Nancy hat die Einfachheit von Easygenerator alles verändert. Früher dauerte es Wochen, einen einzigen Kurs zu übersetzen und zu veröffentlichen. Heute schafft das Team das in wenigen Tagen. Gelegentlich wandelt Nancy vorhandene PowerPoint-Dateien in E-Learning-Kurse um, um bestehende Materialien wiederzuverwenden – so hält sie Deadlines viel leichter ein.

16
neue Sprachen in 1 Jahr
500
Schulungsmodule im ersten Jahr erstellt
13.700+
erreichte Nutzer*innen

Wie Keune einen strukturierten Lokalisierungsprozess aufgebaut hat

Bis dahin war es ein Weg. Jon spricht offen über die Anfänge: „Am Anfang sind wir einfach direkt eingestiegen. Und dann passiert es, dass vielleicht ein oder zwei Leute alles entwickeln, und manchmal spielt dabei auch ein bisschen Voreingenommenheit mit. Pilotierung oder Tests sind dann nicht ganz so solide.“

Heute sieht der Prozess ganz anders aus. Das Team startet ins Jahr mit einer Roadmap, die an den Marketingkalender gekoppelt ist und festlegt, welche Module aktualisiert, angepasst oder neu eingeführt werden müssen. „Wir erstellen eine Roadmap für das ganze Jahr“, erklärt Jon. „Alles, was wir tun, und unsere Prioritäten richten sich nach den neuen Produkten, Updates oder was sonst gerade ansteht.“

Die Content-Entwicklung folgt einer klaren Reihenfolge. Zuerst erstellt das Content-Team alle nötigen Materialien. Dann werden sie in ausgewählten Pilotländern aus verschiedenen Regionen getestet, bevor sie an alle Märkte gehen. Das Digital-Team steuert den Rollout und stimmt sich weltweit mit den Übersetzungsteams ab. „Das Digital-Team trifft sich mindestens einmal pro Woche mit den Übersetzer*innen, damit das Projekt auf Kurs bleibt“, berichtet Jon.

Regelmäßige Kommunikation hält alles in Bewegung. Das Team hält ein wöchentliches Stand-up ab, um Herausforderungen und Blockaden sichtbar zu machen, und einen vierteljährlichen Review-Zyklus, um mit etwas Abstand auf das große Ganze zu schauen. Jon fasst die Philosophie dahinter so zusammen: „Es geht wirklich darum, als Kollektiv zu arbeiten, als Kollektiv zu kommunizieren und eine Kultur zu schaffen, in der alle für dasselbe Team und dasselbe Ziel kämpfen.“

Wie Keune die interne Lokalisierung eingeführt hat

Für die Einführung von Easygenerator richtete Keune zunächst 20 Co-Autor*innen aus seinen regionalen Teams ein, die sich auf der Plattform anmelden konnten, um die übersetzten Inhalte zu prüfen und zu bearbeiten. Anschließend wurde die Plattform in Demos und Onboarding-Sessions vorgestellt.

So konnte jede Region die Schulungsinhalte direkt feinjustieren – das Ergebnis ist ein schnellerer, effizienterer Prozess über alle globalen Standorte hinweg. Heute bietet das Unternehmen über 500 Kurse in 21 Sprachen an, die laufend aktualisiert werden. 2024 gewann Keune für sein Projekt Online Keune Academy bei Learning Technologies in London den Silver Award in der Kategorie „Best Learning Technologies Project – Commercial Sector – International“.

Wie geht es weiter?

Keune wächst weiter. Die Plattform ist auf dem besten Weg, bis Jahresende 15.000 Nutzer*innen zu erreichen, und das Team arbeitet daran, weitere Märkte und Sprachen hinzuzunehmen.

Mit Blick auf die Zukunft sieht Jon Personalisierung als nächste Priorität. „Personalisierung wird ein viel wichtigeres Thema werden, mit maßgeschneiderten Lernpfaden“, sagt er. Das bedeutet, lokale Teams früher in den Content-Prozess einzubinden, damit das, was entsteht, genau dem entspricht, was jeder Markt wirklich braucht. „Wenn wir verschiedene Märkte früher in diesen Prozess einbinden, sind die Inhalte viel genauer auf das zugeschnitten, was die lokalen Teams erwarten.“

Für eine Marke, die in 95 Ländern tätig ist, ist das ein großer Anspruch. Doch mit dem richtigen Prozess, der richtigen Plattform und den richtigen Menschen sieht Jon einen klaren Weg nach vorn. „Das ultimative Ziel ist Personalisierung. Das ist ganz klar unsere Zukunft.“

Fragen & Antworten

Wie hat Keune Haircosmetics mit Easygenerator Schulungen weltweit skaliert? –

Keune nutzt Easygenerator, um E-Learning auf einer zentralen Plattform zu erstellen und zu verwalten. So lassen sich Schulungen schnell mit Friseur*innen, Salonbesitzer*innen und Vertriebspartnern weltweit teilen.

Warum hat sich Keune für Easygenerator für die mehrsprachige Kurserstellung entschieden? +

Keune brauchte eine einfachere Möglichkeit, Schulungen ohne externe Übersetzungstools zu erstellen und zu lokalisieren. Mit Easygenerator kann das Team Kurse erstellen und Übersetzungen intern verwalten.

Wie hat EasyTranslate Keune geholfen, Schulungen schneller zu lokalisieren? +

Mit EasyTranslate entfielen XLIFF-Dateien und wiederholte Dateiimporte. Muttersprachler*innen konnten Übersetzungen direkt im Kurs prüfen und bearbeiten, wodurch sich die Veröffentlichungszeit von Wochen auf Tage verkürzte.

Wie hat Keune seine Schulungen von 5 auf 21 Sprachen ausgeweitet? +

Keune hat 20 muttersprachliche Co-Autor*innen aus regionalen Teams eingebunden, die Inhalte prüfen und anpassen. So konnten die Schulungen innerhalb eines Jahres auf 21 Sprachen ausgeweitet werden.

Welche Ergebnisse hat Keune mit Easygenerator erzielt? +

Keune hat in einem Jahr fast 500 Schulungsmodule erstellt und 16 neue Sprachen hinzugefügt. Das Team hat die Übersetzungszeit verkürzt, die Genauigkeit verbessert und globale Schulungen effizienter skaliert.

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